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Wer zahlt wie viel fürs Mostobst? Preisvergleich beim Streuobst.

Wer zahlt wie viel fürs Mostobst? Preisvergleich beim Streuobst.

Sechs, zwölf, 25 Euro/dt: Wer zahlt wie viel für das wertvolle Obst aus Streuobstbeständen? Diese Frage beantwortet ab dieser Obstsaison der neue „Streuobstbarometer“.

Zusammen mit der ARGE Streuobst und der Ökoland-Vertriebs GmbH macht Hochstamm Deutschland e.V. nun die Erzeugerpreise fürs Mostobst transparent.

Milchbauern kennen ihn: den Preisvergleich ihrer Molkereien. Bei vielen landwirtschaftlichen Produkten – Kartoffel, Getreide, Fleisch – gibt es regelmäßige Veröffentlichungen zu den Preisen, die Abnehmer ihren Erzeugern ausbezahlen. Solch ein Vergleich der Erzeugerpreise fehlt bisher beim Mostobst. Der „Streuobstbarometer“ – eine Initiative von Hochstamm Deutschland e.V., dem österreichischen Netzwerk ARGE Streuobst und der Ökoland-Vertriebs GmbH Österreich – schafft Abhilfe.

Wie viel zahlt welche Kelterei?

Sechs, zwölf oder 25 Euro/dt: Welche Kelterei oder Abnehmer wie viel zahlt – kaum einer hat den Überblick. Das Streuobst-Preismonitoring zeigt deshalb, wer welche Preise für das wertvolle Mostobst zahlt. Transparente Preise helfen Mostobstlieferanten bei der Wahl, welcher Abnehmer für sie in Frage kommt. Zwischenhändler haben die Möglichkeit durch den Preisvergleich für höhere Preise zu argumentieren. Abnehmer bekommen Wissen über Preise ihrer Mitbewerber. Außerdem begünstigen faire Erzeugerpreise die Selbstdarstellung der Abnehmer.

Modellprojekt 2021

Das gemeinsame Projekt der ARGE Streuobst, der Ökoland-Vertriebs GmbH und Hochstamm Deutschland startet in diesem Jahr mit einer vereinfachten Version. Grundlage ist eine

Online-Abfrage.

Dort tragen Mostobstlieferanten ihre erlebten Erzeugerpreise ein. Nach Ende der Mostobsternte fassen die drei Initiatoren die abgelaufene Saison zusammen, erstellen eine Rangliste und zeigen Positivbeispiele. Dabei unterscheiden sie u.a. nach Regionen, Art des Abnehmers (Keltereien, Aufpreisinitiaitve etc.), Bewirtschaftungsvorgaben sowie des Zeitpunkts der Anlieferung. Nach diesem Testlauf 2021 erhalten interessierte Streuobstbewirtschafter im nächsten Jahr die Möglichkeit die Preise ihrer Keltereien tagesaktuell zu vergleichen. Dafür entwickeln die Partner aus Deutschland und Österreich die Online-Datenbank weiter. Eine Ausgabefunktion zeigt tagesaktuelle Preise. Der Obstlieferant klickt auf die gewünschten Abnehmer auf einer Landkarte, die Preise erscheinen.

Und warum?

Wie immer geht es Hochstamm Deutschland e.V. und seinen Partnern um eines: die Streuobstbestände für die Zukunft fit zu machen. Die Bewirtschafter verdienen für ihre harte Arbeit einen angemessenen Preis. Beim Beispiel Milch setzen diese monatlichen Preismeldungen ein Anreiz für die Molkereien, eine möglichst hohe Platzierung zu erreichen. Außerdem helfen transparente Preise dabei, die in der Ökonomie bekannten „Informationsasymmetrien“ abzubauen. D.h. jeder Markteilnehmer kennt seine Möglichkeiten und handelt dementsprechend. Obstlieferanten erhalten die Chance ihre Mengen zu bündeln und an besser zahlende Abnehmer auch über weitere Strecken zu liefern. Wird dies vertraglich festgelegt, hilft dies sowohl den Abnehmern (Planungssicherheit) als auch den Lieferanten (höhere Preise).

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AUSTRO POM 2021

AUSTRO POM 2021

22. Oktober 2021 – 24. Oktober 2021

„ZUKUNFT des STREUOBSTES – the next generation Chancen & Vorteile des hochstämmigen Obstbaues in der Biodiversitäts- & Klimakrise“

Streuobstausstellung “Hirschbirne trifft Schafnase” in Graz, Foto OIKOS

Der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen lädt im Rahmen des Projekts „Streuobstwiese (STROWI)“ zu einer 3-tägigen Veranstaltung rund um das Thema Streuobst und alte Obstsorten.

An drei Tagen werden Schlüsselfaktoren für gesunde Streuobstwiesen beleuchtet, erfolgreiche Streuobstinitiativen vorgestellt und der österreichischen Streuobst-Community viel Zeit und Raum zu Austausch und Vernetzung geboten. Die Veranstaltungsreihe findet seinen Ausklang in einem großen Fest mit einer Ausstellung alter Streuobst- und Wildobstsorten, einem Spezialitäten-Markt und einem bunten, vielfältigem Rahmenprogramm. Der Eintritt am 3. Tag ist kostenfrei und für alle zugänglich, für die Tagung und die Exkursion an den Vortagen ist eine Anmeldung erforderlich.

Kurzübersicht des Programms:
Tag 1Exkursion zu zwei Streuobstwiesen im Naturpark (Fr. 22.10.2021, 14:00 – 19:00)
Tag 2Fachtagung & Tag der Initiativen (Sa. 23.10.2021, 09:00 – 17:00, anschließend Abendprogramm)
Tag 3: „Streuobstfest für ALLE“ (So. 24.10.2021, 09:00 – 16:30)

Eine Detailübersicht des Programms und weitere Informationen finden Sie im Programmfolder: (PDF-DOWNLOAD: 1,0 MB)

Fachliche & Organisatorische Betreuung: OIKOS – Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung
In Kooperation mit ARGE Streuobst und NATURPARKE STEIERMARK

Ort: Neumarkt in der Steiermark

Treffpunkt: Thomas Schroll-Halle, Europaplatz 1, 8820 Neumarkt i. d. Stmk.

Beginn: 22.10.2021 – 14:00
Ende: 24.10.2021 – 16:30

300 Obstsorten

300 Obstsorten

Ein Streifzug durch die oberösterreichische Obstbaumvielfalt

Die neue Pomologie von Siegfried Bernkopf ist gerade erschienen.

Foto: Verlag Trauner

Siegfried Bernkopf beschreibt darin die wichtigsten 300 Obstsorten der oberösterreichischen Obstbaumvielfalt.

Von einer Übersicht zur Bestimmung von Fruchtmerkmalen bis zu umfangreichen Fruchtportraits mit aussagekräftigen Fotos aus verschiedenen Perspektiven bietet das Buch alles was ein PomologInnenherz höher schlagen lässt. Ein großes Plus sind die Informationen zu Wuchsstärke, Kronenform, Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen, Frosttoleranz sowie Ernte- und Genussreife.

Das Buch “300 Obstsorten” ist daher nicht nur für PomologInnen interessant sondern bietet auch die Möglichkeit sich ausführlich mit heimischen Obstsorten zu beschäftigen bevor es ans Pflanzen geht.

Das Buch ist direkt über den Verlag Trauner bestellbar:
Buchbestellung

Foto: Verlag Trauner

Die Streuobstwiese

Die Streuobstwiese

Prachtvoll blühende Obstbäume, aus deren mächtigen Kronen das Summen der Bienen und munteres Vogelgezwitscher klingt, bunte Blumenwiesen und saftig-süße Früchte – Streuobstwiesen sind einfach paradiesisch.

Seit Jahrhunderten gehören Streuobstwiesen und Obstbaumalleen als traditionelle Form des Obstanbaus zum typischen Bild unserer bäuerlichen Kulturlandschaft. Als breiter Grüngürtel umgeben sie Bauernhöfe und Ortschaften, in der Feldflur sowie entlang von Wegen und Straßen gliedern und verschönern sie die Landschaft.

Was sind Streuobstwiesen?

Auf Streuobstwiesen stehen großkronige Obstbäume unterschiedlichen Alters und Größe locker und oft wie zufällig verstreut. Bunt gemischt gedeihen hier Apfel- und Birnbäume neben Kirschen-, Zwetschken-, Walnuss-, Quitten- und Mispelbäumen, jeweils in regionaltypischen Sorten.

Hot Spot der Biologischen Vielfalt

Mit mehr als 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die hier eine Heimat finden können, zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Vor allem das reiche Nahrungsangebot (Blüten, Blätter, Gräser, Kräuter oder Früchte) lockt die verschiedensten Tiere wie Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten in die Streuobstwiese. Das üppige Vorkommen von Kleinlebewesen ist Lebensgrundlage für viele Vogelarten wie Grünspecht, Star und Wendehals. Auch Hermelin, Igel, Feldhase und andere Säugetiere sind hier zu Hause. Die Baumhöhlen alter Obstbäume sind Brutplatz für Steinkauz, Gartenrotschwanz und Wiedehopf – wenn sie nicht schon von Hornissen, der Bechstein-Fledermaus oder dem Siebenschläfer besetzt sind.

Welche Funktion erfüllen Streuobstwiesen?

Neben der ökologischen Funktion als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, erfüllen Streuobstwiesen weitere wichtige Aufgaben:

  • Streuobstwiesen gliedern die Kulturlandschaft, prägen und verschönern das Landschaftsbild und machen es zu einem Ort der Ruhe und Erholung.
  • Sie bremsen den Wind und wirken ausgleichend auf das Klima. Ihre Wurzeln verhindern die Bodenerosion und sind nützlich bei Feldern in Hanglage.
  • Der Unterwuchs vermindert die Auswaschung von Nährstoffen in tiefere Bodenschichten und damit helfen sie beim Grundwasserschutz.
  • Durch die Vielfalt an Obstsorten, sind sie Informationsträger für die Nutzpflanzenzucht (in Österreich gibt es etwa 400 bis 500 Apfelsorten und mehr als 100 Birnensorten)
  • Sie liefern gesundes, vitaminreiches Obst für den Menschen und Futter für Haustiere. Außerdem kann man aus geerntetem Obst geschmackvolle Produkte herstellen.  

Wie werden Streuobstwiesen genutzt?

Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen ist durch den hohen Aufwand bei Pflege und Ernte oft sehr zeit- und arbeitsintensiv. Es muss zuerst darauf geachtet werden, dass die Bäume beim Mähen der Wiese keinen Schaden nehmen. Dazu kommt, dass die oft steilen Hänge oder der unregelmäßige Bewuchs den Einsatz moderner Erntemaschinen erschweren. Obwohl es durch den Einsatz von Obstsammelmaschinen leichter geworden ist, muss das meiste Obst händisch geklaubt werden. 
Aber die Mühe lohnt sich alle Mal! Das geerntete und gesammelte Obst kann auf vielfältige Weise genützt werden: als Tafelobst, zur Herstellung von Saft, Most und Schnaps, Marmelade, Mus oder Kompott, als auch Dörrobst.   

Warum sind Streuobstwiesen gefährdet?

Durch geänderte Anbaumethoden, vor allem aber durch Billigimporte von Obst für die Fruchtsafterzeugung aus dem Ausland sowie durch die hohe Arbeitsintensität im Streuobstwiesenanbau ist dieser Lebensraum bei uns heute stark gefährdet. Viele Obstbäume mussten dem Siedlungsdruck oder Verkehrswegen weichen. Ebenso gilt der Umbruch in Ackerland oder der Übergang zur Intensivwiesennutzung als Grund für den Rückgang dieser Landschaftsform. Zwischen 1965 und 2000 gingen die Streuobstflächen in Mitteleuropa schätzungsweise um 70% zurück! In den letzten Jahren konnte der Rückgang durch Fördermaßnahmen verringert werden.  

Wie kann ich Streuobstwiesen schützen und erhalten?

Jeder kann persönlich zur Erhaltung des „Lebensraums Streuobstwiese“ einen Teil beitragen:

  • Alte, höhlenreiche Obstbäume erhalten
  • Dürre Äste sowie Alt- und Totholz an Bäumen belassen
  • Streuobstwiesen neu anlegen
  • Regionaltypisch Obstbaumsorten pflanzen
  • Regionale Streuobst-Produkte kaufen  

Weiterführende Links: 

http://www.naju-wiki.de/index.php/Streuobstwiese

Der Artikel wurde uns dankenswerterweise vom Naturpark Obsthügelland zur Verfügung gestellt. https://obsthuegelland.at/

Tag der Streuobstwiese

Tag der Streuobstwiese

Internationaler „Tag der Streuobstwiese“ am 30. April 2021

Auf Initiative der ARGE Streuobst und des Umweltdachverbandes wird am Freitag 30. April europaweit der erste „Tag der Streuobstwiese“ stattfinden. Damit soll die Bedeutung der Streuobstwiesen für die Tier- und Pflanzenwelt und die Gesellschaft in ganz Europa hervorgehoben werden.

In Zukunft wird der „Tag der Streuobstwiese“ jeweils am letzten Freitag im April seinen Platz im Kalender finden. Um diese Jahreszeit stehen in vielen Regionen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz sowie unter anderem auch in der Bretagne, der Normandie, in Luxemburg und in Slowenien die Streuobstbäume in Blüte. Europaweit werden Streuobst-Initiativen, ObstverarbeiterInnen, Naturschutzorganisationen, Schulen und Tourismusregionen diesen Tag nutzen, um auf die Streuobstwiesen als Ort der Biodiversität, der Obstvielfalt, der Erwerbsgrundlage, des Genusses und der Erholung und als wichtiger Teil der Kulturlandschaft aufmerksam zu machen.

Streuobstwiesen sind „Hot Spots“ der biologischen Vielfalt

Mit über 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Nach Schätzungen gibt es allein in Österreich mehr als 3.000 verschiedene Obstsorten. Diese Vielfalt ist nur mehr auf den traditionellen Streuobstwiesen zu finden. In Deutschland wurden Streuobstwiesen kürzlich in die Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.

Schützen durch Nützen

Streuobstbestände sind als Teil der Kulturlandschaft vom Menschen geschaffen und ihr Weiterbestand ist nur gesichert, wenn sie gepflegt und bewirtschaftet werden. Der Streuobstbau ist nachhaltig, klima- und ressourcenschonend und erbringt viele Leistungen für die Allgemeinheit: Er ist landschafts- und ortsbildprägend, identitätsstiftend, schafft und erhält Lebensräume für Pflanzen- und Tiere und dient der Erholung und dem Tourismus. Der Streuobstbau ist wesentlich für die Erhaltung der Biodiversität und der Sortenvielfalt im Obstbau. Die Produktion von Obst und die Nutzung der Wiese dienen sowohl als Einkommensquelle als auch der Selbstversorgung. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist ein Gleichgewicht zwischen Ökologie, sozialer Gerechtigkeit und Ökonomie anzustreben. Die Erhaltung und Bewirtschaftung der Streuobstbestände sollen daher auch ein entsprechendes Einkommen ermöglichen.

Streuobstwiesen sind akut gefährdet

Vor 1960 gab es in Österreich noch ca. 35 Mio. großkronige Obstbäume in der Landschaft. Heute sind nur mehr ca. 4,5 Mio. Bäume vorhanden und der Rückgang hält an. Die Streuobstbäume sind oft überaltert, in einem schlechten Zustand, wenig gepflegt und es fehlt an Nachpflanzungen, die den Streuobstbau langfristig sichern. Mit dem Rückgang der Obstbäume ist ein enormer Verlust an Lebensräumen und an Vielfalt in der Kulturlandschaft einhergegangen. Für eine Trendumkehr ist es hoch an der Zeit!

cc-by-sa-3.0-de allwiki@ulrich-tichy.de

Streuobstsorte des Jahres 2021 Achatzlbirne

Streuobstsorte des Jahres 2021 Achatzlbirne

Bild: Siegfried Bernkopf


Alten Bäuerinnen und Bauern des Lavanttales ist die Achatzlbirne zumindest dem Namen nach oder unter dessen lokalen Varianten, z.B. „Ahatzibirne“, noch ein Begriff. Auch in der alten pomologischen Literatur wurde die Sorte immer wieder erwähnt. So zum Beispiel taucht sie als „Achatzelbirne“ im Katalog der Reichsobstausstellung 1888 in Wien auf. Sie wird als spät reifende, reichlich und früh tragende Mostbirne ersten Ranges bezeichnet. Ebenso erwähnt wird sie um 1900 in der „Monographie des Lavanttales“ von C.F. Keller. Der Lavanttaler Obstbauverein beteiligte sich 1912 an der Reichs-Mostbirnenausstellung in Linz, eine „Achatzlbirne“ war mit dabei.

Verwunderlich ist, dass diese attraktive und wertvolle Mostbirnensorte in der Zeit nach 1945 bereits als verschollen galt. Grund dafür könnte die Schwachwüchsigkeit und kürzere Lebensdauer der Bäume sein. Erst im Herbst 1996 wurden einige wenige Bäume bei Sortenerhebungen im Lavanttal wieder aufgefunden und anschließend im Obst- und Weinbauzentrum der Landwirtschaftskammer Kärnten weiterveredelt und so erhalten.

Woher kommt der Name?

Der Name „Achatzl“ leitet sich weder vom Eichkätzchen noch von einem herzhaften Nieser ab. Er bezieht sich auf Matthias Achazel / Matija Ahacel od. Achatzl (1779-1845), einen Kärntner Universalgelehrten. Er war Lehrer für Mathematik, Landwirtschaft und Naturgeschichte am Klagenfurter Lyzeum, als Meteorologe Mitbegründer der Klimaaufzeichnungen in Kärnten und „Kanzler“ (Obmann) der Kärntner Landwirtschaftsgesellschaft (einer Vorläuferin der Landwirtschaftskammer). Er besaß in Viktring einen kleinen botanischen Garten mit einer Obstsortensammlung, der auch für Schulungen genutzt wurde. Mit der Herausgabe des slowenischen Werkes „Kärntnerische und steierische Lieder“, lieferte er auch einen bedeutenden Beitrag zur Kulturgeschichte und Sprachforschung.

Download: Folder und Langfassung

Frageaktion des Allergiezentrums der Berliner Charité

Frageaktion des Allergiezentrums der Berliner Charité

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund von Rückmeldungen gibt es bei einer Reihe von Personen mit Kreuzallergie positive Ergebnisse zur Toleranzentwicklung bei allen Apfelsorten und sogar bei Problemen mit Heuschnupfen und bei Personen mit einer Nussallergie. Auf unseren Vorschlag hin startet nun das Allergiezentrum der Berliner Charité, vertreten durch Professor Dr. Karl Christian Bergmann, eine Befragungsaktion.

Die Fragebogenaktion läuft bis zum 31. Mai 2021, damit Sie genügend Zeit haben entsprechende Tests durchzuführen und um festzustellen, wie sich der regelmäßige Konsum von verträglichen Apfelsorten auf bisher unverträgliche Sorten, Heuschnupfen und Allergien bei Kirschen und Nüssen auswirkt. Die Informationen für den Test zu den bisher von Apfelallergikern als verträglich eingestuften Apfelsorten finden Sie hier 

https://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

Der Fragebogen ist als pdf-Datei angehängt. Einfach herunterladen und die Angaben direkt am Computer in den Fragebogen eingeben. Falls Sie zu den Fragen schon jetzt Angaben machen können, können sie ihn auch direkt einsenden oder auch sobald sie eigene Erfahrungen gesammelt haben, spätestens bis Ende Mai 2021. Die Rücksendung kann wie im Fragebogen angegeben per Email oder per Post erfolgen. Mit dem Ergebnis hoffen wir mehr Informationen zur Verträglichkeit von Apfelsorten und zu möglichst positiven Auswirkungen auf Kreuzallergien zu erhalten und letztendlich weiteren Allergikern wertvolle Hinweise geben zu können.

Wir haben die Absicht nach und nach weitere Apfelsorten auf den gesundheitsfördernden Polyphenolgehalt hin untersuchen zu lassen. Dies ist aber mit erheblichen Kosten verbunden. Wenn Sie etwas zur Finanzierung des Projekts beitragen möchten, einfach BUND-Mitglied werden. Aufnahmeantrag siehe hier

https://www.bund-lemgo.de/infomaterial_-_Mitgliedschaft.html

Für Ihre Unterstützung im Voraus recht herzlichen Dank

Gruß Willi Hennebrüder, Leitung Projekt Apfelallergie

BUND Lemgo